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Resilienz als Führungsfaktor im Unternehmen: Warum ich als Unternehmer darauf setze In meinem unternehmerischen Alltag beobachte ich täglich, wie sich die Anforderungen an Mitarbeitende und Führungskräfte verändern – schneller und tiefgreifender, als je zuvor. Digitalisierung, künstliche Intelligenz und ein zunehmend dynamisches Marktumfeld machen deutlich: Die Spielregeln haben sich geändert. Führung findet heute unter unsicheren Bedingungen statt – und erfordert eine völlig neue Haltung.Gleichzeitig nehmen die Erwartungen an Selbstbestimmung, Sinnorientierung und Work-Life-Balance zu. Für uns als Unternehmer bedeutet das: Wir müssen unsere Führungskultur weiterentwickeln – weg von reiner Kontrolle, hin zu mehr Vertrauen, Resilienz und Selbstverantwortung.Resilienz ist kein „Nice-to-have“ – sie ist erfolgskritischFührung in Zeiten von Unsicherheit heißt: Entscheidungen treffen, auch wenn nicht alle Informationen vorliegen. Damit umgehen zu können, ohne in blinden Aktionismus zu verfallen, erfordert eine zentrale Fähigkeit: Resilienz.Im Unterschied zum klassischen Stressmanagement, das Symptome lindert, geht es bei Resilienz um etwas Fundamentaleres – nämlich die Fähigkeit, Herausforderungen nicht nur zu überstehen, sondern daran zu wachsen. Das ist essenziell, wenn man ein Unternehmen langfristig erfolgreich führen will.Resiliente Führungskräfte prägen Unternehmenskultur – und sichern WettbewerbsfähigkeitIch habe die Erfahrung gemacht: Die Resilienz meiner Führungskräfte wirkt sich direkt auf das Engagement und die Bindung unserer Mitarbeitenden aus. In Zeiten von Fachkräftemangel und Transformation ist das ein klarer Wettbewerbsvorteil. Eine resiliente Führungskraft geht als Vorbild voran, lebt eine konstruktive Fehlerkultur und schafft ein Umfeld, in dem Menschen ihr Potenzial entfalten können.Wir sehen ganz klar: Wer Resilienz kultiviert, gestaltet eine Unternehmenskultur, die Wandel nicht nur aushält, sondern aktiv nutzt.Woran Unternehmer und Führungskräfte konkret arbeiten könnenWir nutzen das persolog® Persönliche Resilienz-Modell mit seinen zehn klar definierten Faktoren, um die Resilienz unserer Führungskräfte systematisch zu stärken. Drei zentrale Hebel:Akzeptanz: Dinge annehmen, die nicht zu ändern sind. Wer das beherrscht, agiert handlungsfähig statt hilflos – eine wichtige unternehmerische Qualität.Selbstwirksamkeit: Das Vertrauen, Herausforderungen bewältigen zu können. Diese Haltung macht den Unterschied zwischen Reaktion und proaktiver Gestaltung.Impulskontrolle: In Stresssituationen einen klaren Kopf zu bewahren – eine Fähigkeit, die in der Führung täglich gefordert ist.Alle zehn Resilienzfaktoren lassen sich entwickeln – durch Reflexion, gezielte Übungen und den Austausch im Führungsteam.Drei Ansätze, die sich in unserem Unternehmen bewährt haben:Selbstreflexion fördern: Mit dem persolog® Resilienz-Profil analysieren unsere Führungskräfte regelmäßig ihre eigenen Ressourcen und Entwicklungsfelder.Gezielte Entwicklung begleiten: Wir kombinieren Coaching, Training und Alltagsroutinen, um Resilienz im Führungsverhalten zu verankern.Teams stärken: Resiliente Führung heißt auch, Teams systematisch zu unterstützen – durch Workshops, kollegiale Beratung und einen offenen Dialog über Belastung und Stärken.Ein praktisches Tool, das wir dabei nutzen, ist der Fächer „Resilient als Führungskraft“ – über 30 konkrete Techniken, die im Alltag sofort umsetzbar sind.Fazit: Resilienz ist eine strategische FührungsaufgabeFür mich als Unternehmer ist klar: Resilienz ist keine persönliche Eigenschaft, sondern eine unternehmerische Notwendigkeit. Sie entscheidet mit darüber, ob ein Unternehmen stabil bleibt oder in Krisen zurückfällt.Wer heute führt, muss Unsicherheit managen, Entscheidungen treffen, Verantwortung tragen und dabei gleichzeitig Menschen stärken. Resilienz liefert dafür das Fundament – für eine Führung, die nicht nur Ziele erreicht, sondern Menschen mitnimmt.Wenn du – als Unternehmer oder Führungskraft – das Thema vertiefen willst, empfehle ich dir uns unverbindlich zu kontaktieren. Du erhältst praxisnahes Wissen, kannst dein eigenes Führungsverständnis weiterentwickeln und erfährst, wie resiliente Führung Teams und Unternehmen positiv verändert.
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22.05.2025
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Wir brauchen starke Teams! Teams, die fähig sind, Krisen zu überstehen. Mit Teamresilienz kann das gelingen. Doch was steckt hinter diesem Begriff?Teamresilienz: Das steckt dahinter!Wenn man anfängt, sich mit einem neuen Thema auseinanderzusetzen, ist es wichtig, sich zuerst mit der Definition wichtiger Begriffe zu beschäftigen. Nur so entsteht Klarheit über das, worüber man schreibt oder spricht. Deshalb möchte ich dir zu Beginn einen Einblick in die Definition von Teamresilienz geben:Teamresilienz bezeichnet die Fähigkeit eines Teams, seine Leistungsfähigkeit unter schwierigen Rahmenbedingungen zu erhalten und belastende Situationen gemeinsam gut und ohne Beeinträchtigung zu bewältigen (Kainzbauer & Brandhuber, 2015, S. 4) In anderen Worten: Ein Team schafft es auch in Krisen, Druck, bei Veränderungen oder Rückschlägen seine Leistung zu erbringen und diese Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen.Trotz stressiger Umstände bleibt ein resilientes Team produktiv und eignet sich weitere Kompetenzen an, um mit den Belastungsfaktoren immer besser umgehen zu können. Wie beim einzelnen Menschen ist die Resilienz eines Teams ein dynamischer, aktiver Prozess, der auch präventiv initiiert werden kann (vgl. Huber 2019, S. 23f.) Man kann die Resilienz eines Teams also schon steigern, bevor es zu einer Herausforderung kommt. Resilienz ist etwas, was man als Team erlernen und gestalten kann. Teamresilienz – mehr als resiliente EinzelpersonenJetzt könnte man annehmen, dass Teamresilienz dadurch erzielt wird, dass man in die Resilienz jedes einzelnen Mitgliedes investiert. Das kann sicher zu einem resilienteren Team beitragen. Doch: Eine Gruppe resilienter Individuen macht nicht zwangsläufig ein resilientes Team aus. Die Resilienz eines Teams entsteht aus Routinen, die das Team gemeinsam entwickelt, um mit Belastungssituationen umzugehen. Teamresilienz – 12 Faktoren, die Teams stark machenWie auch die persönliche und die organisationale Resilienz besteht Teamresilienz nicht nur aus einem Faktor, sondern aus vielen verschiedenen Facetten, die dazu beitragen, dass ein Team gut durch Krisen und Herausforderungen kommt. Insgesamt konnten wir 12 dieser Einflussfaktoren identifizieren. Einen stellen wir heute genauer vor: Sinn und Zweck. Sinn und Zweck – der erste Teamresilienz-FaktorBei dem Faktor „Sinn und Zweck“ geht es darum, Orientierung zu geben und Klarheit zu schaffen. Ist dem Team klar, warum es das Team eigentlich gibt? Weiß jeder einzelne, welchem Mehrwert die eigene Arbeit und die des Teams liefert? Eine Studie von Tatjana Schnell (2018) hat gezeigt, dass vier Komponenten eine Rolle spielen, damit Arbeit sinnvoll erscheint:Kohärenz – das bedeutet, dass die inhaltlichen Aufgaben zu den Fähigkeiten und den Gegebenheiten passen. Also: Man erhält die Möglichkeit, seine Stärken einzubringen.Bedeutsamkeit – das bedeutet, dass der geleistete Beitrag wichtig genommen wird.Orientierung – das bedeutet, dass die Ausrichtung des Unternehmens mit den eigenen Werten im Einklang stehen.Zugehörigkeit – das bedeutet, dass sich Menschen mit dem Unternehmen identifizieren können und damit zu etwas Größerem zugehörig fühlen. Diese Komponenten können auf Teams und deren gemeinsame Arbeit übertragen werden.Werte geben dem Team langfristig Orientierung darüber, wozu es ein Team gibt, und was erreicht werden soll. Damit das Team erkennt, dass es vorangeht und es Fortschritte als Erfolge wahrnimmt, braucht es Ziele. Also: Meilensteine auf dem Weg zur Vision. Durch individuelle und klar formulierte Ziele weiß jedes Teammitglied, was es zur Zielerreichung beitragen kann und was das Team von ihm braucht.Gut funktionierende Teams haben klare Ziele, arbeiten zusammen, um diese Ziele zu erreichen und sie reflektieren immer wieder darüber, wie sie gemeinsam den Zielen näherkommen und wie sie ihre Zusammenarbeit weiter verbessern können. Werden Ziele gemeinsam erreicht, schafft das Erfolgserlebnisse. Diese motivieren und spornen weiter an. Es ist deshalb wichtig, immer wieder den Blick auf die Team-Erfolge zu lenken, sie zu feiern und gemeinsam darüber zu sprechen, wie sie erreicht wurden. Vielleicht fragst du dich jetzt, wie es gelingen kann, dies in der Praxis in (d)einem Team zu erzeugen.Ganz konkret kann dies zum Beispiel durch folgende Leitfragen in der Praxis gefördert werden:Zu welchem Großen und Ganzen tragen wir als Team mit unserer gemeinsamen Teamarbeit sinnvoll bei?Wozu trägt jede:r Einzelne im Team bei?Worauf darf das Team bei jedem Einzelnen vertrauen?Was bin ich bereit, zu geben?Welche Werte und Vision unterstützen uns in unserem Tun? Es ist wichtig, sich regelmäßig mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. Denn: Wenn ein Team den Sinn und Zweck seiner Arbeit nicht mehr erkennen kann, wird es nicht langfristig fähig sein, erfolgreich zu arbeiten. Und gerade in Krisen hilft es enorm zu wissen, wofür man etwas tut. Das folgende Zitat bringt es schön auf den Punkt:„Wenn du dein Warum kennst, findet das Wie immer seinen Weg.“
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03.07.2024
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"Ich habe voll den Stress!" Diesen Satz hören wir fast täglich – von Kolleginnen, von uns selbst, manchmal schon morgens vor dem ersten Kaffee.Aber was passiert da eigentlich gerade in uns, wenn wir uns gestresst fühlen? Und ist dieses Gefühl eine Schwäche von uns? Sicher nicht! Stressgefühle sind in erster Linie das Resultat von inneren Bewertungsprozessen äusserer Signale und Anforderungen.Bevor unser Körper und unser Geist in den Stressmodus schalten, passiert etwas, das wir oft gar nicht bewusst wahrnehmen: eine Einschätzung, eine Bewertung von dem, was wir gerade erleben.Ein Ereignis trifft auf uns – eine Deadline, ein Konflikt, eine Veränderung im Unternehmen. Unser inneres System stellt sofort eine Frage: Ist das eine Bedrohung? Eine Gefahr? Oder eine Herausforderung, der ich gewachsen bin?Diese Ersteinschätzung passiert blitzschnell – und unbewusst.  Dann kommt die zweite Frage.Im nächsten Moment läuft eine Ressourcenbewertung ab. Das System fragt sich: Was habe ich, um damit umzugehen? Habe ich genug davon? Ist es das Richtige?Erst aus dieser Kombination – wie ich die Situation einschätze und wie ich meine eigenen Ressourcen bewerte – entsteht Stress. Oder eben nicht.Das bedeutet: Stress ist kein objektiver Zustand. Er ist das Ergebnis einer ganz persönlichen Bewertung.   Produktiv oder non-produktiv – das ist die entscheidende Weggabelung.Wer mit Stress in Kontakt kommt, hat zwei mögliche Richtungen:Ein produktiver Umgang erlebt die Belastung als Ereignis, ohne dass sie langfristige Spuren hinterlässt. Und mein Verhalten und meine Reaktionen auf die Situation sind zielführend, hilfreich und sozialverträglich.Ein non-produktiver Umgang hingegen führt dazu, dass Stress sich anstaut – mit Folgen für Gesundheit, Leistung und Beziehungen. Mein Verhalten und meine Reaktionen dienen eben nicht mehr meinen Zielen, sondern sabotieren sie oder machen gar die Erreichung der Ziele unmöglich.Was den Unterschied macht? Nicht die Situation selbst. Sondern das, was zwischen Situation und Reaktion passiert. Das, was unsere Gedanken und Überzeugungen aus der Situation machen und welche Gefühle ausgelöst werden! Warum das wichtig ist.Wer Stress managen will – bei sich selbst oder in seinem Team – muss nicht nach der perfekten stressfreien Umgebung suchen. Die gibt es nicht.Was hilft: zu verstehen, wie Bewertungsprozesse funktionieren. Und was man tun kann, um sie bewusster zu gestalten.Genau darum geht es in dieser Serie und beim persolog® Stressprofil.Im nächsten Beitrag schauen wir uns an: Welche Faktoren lösen Stress besonders häufig aus – und warum sind es bei jedem anderen? by Karin Maurerwww.karinmaurer.com
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01.06.2026
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Montagmorgen um 10 in einem Mittelständischen Unternehmen. Zwei Kolleginnen lesen dieselbe E-Mail. Der Chef verteilt ein neues Projekt, in CC vier Personen, ohne zu sagen, wer genau wofür zuständig ist – und die erste Deadline ist in zwei Tagen.Die eine spürt, wie sich ihr Magen zusammenzieht.Die andere freut sich auf Spannung, Spiel und Spaß.Gleiche Mail. Völlig unterschiedliche Reaktion.Warum eigentlich?Stressfaktoren sind nicht gleich Stress.Ein Stressfaktor ist eine Situation, ein Umstand, eine Konstellation – die das Potenzial hat, Stress auszulösen. Ob sie es tut, hängt – wie wir im ersten Beitrag gesehen haben – von der persönlichen Bewertung ab.Es gibt aber Faktoren, die bei sehr vielen Menschen zuverlässig Druck erzeugen. Elf davon sind im persolog® Stressmodell aufgeführt.Übermäßiges Kontrollbedürfnis. Hohe Eigenansprüche. Mangelnde Unterstützung. Soziale Konflikte am Arbeitsplatz. Mangelnde Anerkennung. Mangelnder Entscheidungsspielraum. Mangelnder Handlungsspielraum. Arbeitsplatzunsicherheit und Konkurrenzdruck. Überforderung. Unklare Aufgabenverteilung. Starker Verantwortungsdruck.Wer diese Liste liest, wird sich wahrscheinlich mindestens in einen Punkt wiederfinden.Aber nicht jeder Faktor wirkt bei jedem gleich.Und das ist der entscheidende Punkt.Ob ein Stressfaktor wirklich Stress auslöst, hängt davon ab, wie wir die Situation innerlich bewerten. Das persolog® Modell beschreibt dafür fünf Bewertungsdimensionen – fünf Fragen, die wir uns, meist unbewusst, stellen.Bedeutung: Wie wichtig ist mir das, was gerade auf dem Spiel steht?Beeinflussbarkeit: Kann ich hier eingreifen, etwas verändern, die Situation kontrollieren?Veränderbarkeit: Löst sich das von allein, oder bleibt es, wie es ist?Wahrscheinlichkeit: Wie realistisch ist es, dass das Schlimmste wirklich eintritt?Klarheit: Weiß ich überhaupt, was wirklich passiert ist – oder arbeite ich mit Annahmen?Zurück zur Mail von eben. Für die Kollegin, der Kontrolle und Struktur sehr wichtig sind – hohe Bedeutung, kaum Beeinflussbarkeit, keine Klarheit – kann genau das massiven Stress auslösen.Der anderen, die Situationen generell als veränderbar und wenig bedrohlich bewertet, fällt dasselbe kaum auf.Gleicher Auslöser. Völlig unterschiedliche Wirkung.Was das für Führungskräfte und Teams bedeutet.Stressmanagement beginnt beim Verstehen: Was löst bei wem Druck aus – und warum?Wer das weiß, kann gezielter handeln. Als Führungskraft. Als Teambegleitung. Und als Mensch, der sich selbst besser kennenlernen möchte.Im nächsten Beitrag schauen wir auf das, was dann passiert: Wie reagieren wir, wenn wir unter Druck geraten – und warum reagieren wir so unterschiedlich?Und bis dahin kannst du ja dich selbst ein wenig beobachten und überlegen, was deine Faktoren und deine Bewertungen sind.by Karin Maurerwww.karinmaurer.com
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09.07.2026
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Wenn wir an Gesundheit denken, haben viele zunächst den Körper im Blick: ausgewogene Ernährung, Bewegung oder ausreichend Schlaf. Doch Gesundheit umfasst weit mehr als das. Unsere mentale Gesundheit beeinflusst, wie wir denken, fühlen, handeln und mit den Herausforderungen des Alltags umgehen. Sie ist die Grundlage für Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und erfüllende Beziehungen.Was bedeutet mentale Gesundheit?Mentale Gesundheit beschreibt einen Zustand des psychischen Wohlbefindens. Sie bedeutet nicht, ständig glücklich oder frei von Sorgen zu sein. Vielmehr geht es darum, mit den Höhen und Tiefen des Lebens umgehen zu können, Stress zu bewältigen, Entscheidungen zu treffen und Beziehungen zu gestalten.Jeder Mensch erlebt Phasen, in denen die psychische Belastung zunimmt. Veränderungen im Beruf, familiäre Herausforderungen, gesundheitliche Probleme oder belastende Ereignisse können das innere Gleichgewicht beeinflussen. Entscheidend ist, frühzeitig auf die eigenen Bedürfnisse zu achten und sich Unterstützung zu holen, wenn sie benötigt wird.Warum mentale Gesundheit so wichtig istEine stabile mentale Gesundheit wirkt sich auf nahezu alle Lebensbereiche aus. Sie hilft dabei,Herausforderungen gelassener zu begegnen,konzentriert und leistungsfähig zu bleiben,gesunde Beziehungen zu pflegen,mit Stress konstruktiv umzugehen unddie eigene Lebensqualität zu steigern.Wird psychischer Stress hingegen über längere Zeit ignoriert, können Erschöpfung, Schlafprobleme, Ängste oder depressive Beschwerden entstehen. Auch körperliche Symptome wie Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden oder Verspannungen können mit anhaltender psychischer Belastung zusammenhängen.Es ist in Ordnung, Unterstützung anzunehmenPsychische Belastungen gehören zum Leben. Unterstützung in Anspruch zu nehmen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein verantwortungsvoller Schritt. Gespräche mit vertrauten Menschen, Beratungsstellen oder psychotherapeutischen Fachpersonen können helfen, neue Perspektiven zu entwickeln und passende Wege im Umgang mit Belastungen zu finden.FazitMentale Gesundheit ist ein zentraler Bestandteil unseres Wohlbefindens. Sie beeinflusst unseren Alltag, unsere Beziehungen und unsere Fähigkeit, Herausforderungen zu meistern. Wer regelmäßig auf die eigenen Bedürfnisse achtet, Erholung ernst nimmt und bei Bedarf Unterstützung sucht, schafft eine wichtige Grundlage für ein ausgeglichenes und gesundes Leben.Die Pflege der mentalen Gesundheit beginnt oft mit kleinen Schritten – einer bewussten Pause, einem offenen Gespräch oder der Entscheidung, sich selbst mit derselben Fürsorge zu begegnen, die wir auch anderen schenken.
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07.08.2026
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Persolog
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Wenn Druck und Stress uns treffen, zeigen wir, wer wir sind – echt und ungefiltert. Unter Stress fällt die Fassade, und was bleibt, ist ein Reaktionsmuster, das oft schon früh verankert wurde.Ich nehme mich da nicht raus: Als Stressmanagement-Coachin ist es umso unangenehmer immer wieder zu beobachten, wie man in die alten Rillen tritt! Und ja, ich wüsste schon, wie ich gegensteuern könnte, aber auch ich muss Vieles immer und immer wieder üben. Und barmherzig sein mit mir.Ein ganz persönliches Reaktionsmuster ist ein Teil von uns, das sich zuverlässig zeigt, immer wieder, oft ohne dass wir es so einfach steuern können. Die Frage ist, wie fangen wir diese Reaktion ein, und wie können wir neues Verhalten installieren und trainieren.Walter Cannon beschrieb schon 1915 unsere schnellen Reaktionen auf stressige Situationen als „Fight or Flight"-Reaktion. Im persolog® Stressmodell werden vier Reaktionsmuster – Konfrontation, Vermeidung, Rückzug und Nachgiebigkeit – beschrieben und jedes davon hat seine eigene innere Logik, sein eigenes Bedürfnis dahinter und seine eigene Schutzfunktion.Fangen wir an, sie der Reihe nach kennen zu lernen.Konfrontation: Wer von seinen innersten Antreibern her unabhängig sein möchte und sein Umfeld normalerweise aktiv gestalten will, neigt zur sogenannten Konfrontation in Stresssituationen. Gerade unter Stress nochmal dagegen zu halten und zu kämpfen. Druck zu machen und keine Ruhe zu geben. Die größte Befürchtung dahinter: eingeengt zu werden. Steigt der Druck, gehen Menschen mit dieser Verhaltensausprägung die Stressquelle direkt an – sofort und ohne Umweg. Das kann kraftvoll sein und wirksam. Und es kann andere überrollen und unproduktiv enden.Wer dagegen als innerer „Motor" Zugehörigkeit und seelisches Wohlbefinden installiert hat, neigt zur Vermeidung von dieser Art stressigen Situation. Auch das grosse Bedürfnis nach Entfaltung lässt diese Menschen solche Situation vermeiden, die sie genau darin einschränken könnten: starre Vorgaben und einschränkende Erwartungen. Unter Stress weicht dieser Mensch den Situationen aus, die wehtun – was von außen wie Desinteresse wirkt, ist innen oft ein leises "Ich halte das gerade nicht aus." Ganz klar ist da auch der Bezug zur Prokrastination.Wer nun Sicherheit durch Korrektheit braucht, neigt zum Rückzug von Menschen in stressigen Situationen. Die größte Befürchtung dahinter, einen Fehler zu machen, lässt diese Menschen zurückweichen vor anderen, die diese Fehler entdecken könnten und kritisches Feedback geben könnten. Unter Druck wägt dieser Mensch die Gefahr ab und zieht sich innerlich und äusserlich oft zurück, um die Situation zu durchdenken, bevor er handelt. Was andere dann als Passivität erleben könnten, ist für sie notwendiger Rückzug zum Verarbeiten.Wer normalerweise Sicherheit in Gemeinschaft sucht, neigt zur Nachgiebigkeit gegenüber den Menschen im Umfeld. Die größte Befürchtung dahinter: auf sich allein gestellt zu sein. Steigt der Druck, ordnet sich dieser Mensch unter – aus dem Bedürfnis nach Zugehörigkeit und dem Wunsch nach Gemeinschaft, das in diesem Moment stärker zieht als der eigene Durchsetzungswille. Auf Dauer kann das bis zur Selbstaufgabe gehen und wenig hilfreich sein, für das eigene Leben oder die eigenen Ziele gut einzustehen.Jedes dieser Muster ist zunächst neutral zu betrachten, und natürlich sollte auch hier nicht in Schubladen gedacht werden, sondern durchaus auch die „Mischtypen" ihre Beachtung finden. Entscheidend ist, ob das Muster bewusst wird, denn wer sein Muster kennt, kann wählen. Wer weiss, wie er „automatisch" reagiert, erkennt auch, welche Alternativen er hat.Menschen, die hier eine Kompetenz haben, sind sich ihrer persönlichen destruktiven Überzeugungen und ungünstigen Verhaltensweisen bewusst und finden konstruktive Alternativen. Stehen Anforderungen, persönliche Überzeugungen und Ressourcen in einem guten Verhältnis, kann Stress auch produktiv sein und weniger negative Auswirkungen auslösen.Im nächsten Beitrag schauen wir uns an, was hilft: Wie aktivieren wir Ressourcen – und kommen aus dem Stress heraus, bevor er uns komplett im Griff hat?by Karin Maurer www.karinmaurer.com
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13.08.2026
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Persolog
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Persönlichkeitsentwicklung bezieht sich auf den bewussten Prozess der Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit. Sie umfasst Strategien und Techniken, um das volle Potenzial auszuschöpfen, vorhandene Stärken noch zu stärken und an Schwächen zu arbeiten. Sie beinhaltet Selbstreflexion, Zielsetzung, Kommunikationsfähigkeiten und emotionale Intelligenz. Sie strebt nach persönlichem Wachstum und einem besseren Verständnis von sich selbst. 10 effektive Strategien für die Persönlichkeitsentwicklung:Ziel ist es, das individuelle Potenzial zu entfalten, zu fördern und eine erfülltere und erfolgreichere Lebensweise zu erreichen. 1. Setzen Sie sich klare Ziele2. Entwickeln Sie positive Gewohnheiten3. Investieren Sie in Weiterbildung4. Pflegen Sie ein unterstützendes Netzwerk5. Praktizieren Sie Selbstreflexion6. Überwinden Sie Ihre Komfortzone7. Praktizieren Sie Achtsamkeit8. Nutzen Sie Fehler als Lernchancen9. Pflegen Sie Ihre Gesundheit10. Bleiben Sie positiv gestimmt und beharrlich Entscheidend ist nicht, WAS Sie von diesen 10 effektiven Strategien tun, sondern WIE Sie diese umsetzen. Zum Beispiel: Alle Menschen setzen sich Ziele. Aber WIE sie es tun, darin unterscheiden sie sich und macht uns zu individuellen Persönlichkeiten – macht uns einzigartig und anders 😊.
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31.05.2024
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Anna-Lisa Schmalz
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Fällt es dir schwer, dich selbst zu lieben?Viele Menschen betrachten nur ihre Fehler und Misserfolge, was sie daran hindert, Selbstliebe zu entwickeln. Doch wie können wir uns selbst lieben, wenn wir nicht erkennen, wie großartig wir sind?Negative Gedanken wie „Ich bin nicht gut genug“ oder „Ich schaffe das nicht“ stehen uns oft im Weg. Warum akzeptieren wir diese negativen Glaubenssätze, ohne sie zu hinterfragen? Ich möchte dich ermutigen, diese Gedanken zu hinterfragen und den Weg zur Selbstliebe zu beschreiten.Was bedeutet Selbstliebe?Selbstliebe bedeutet, eine positive und gesunde Beziehung zu sich selbst zu haben. Es heißt, sich so anzunehmen, wie man ist, sich selbst zu respektieren und für sein physisches, emotionales und geistiges Wohl zu sorgen. Selbstliebe bedeutet nicht, Negativität komplett zu vermeiden. Vielmehr geht es darum, negative Gedanken zu erkennen, zu hinterfragen und nicht Teil der eigenen Identität werden zu lassen. Es ist wichtig, sich selbst zu reflektieren und sich trotz der eigenen Beschränkungen anzunehmen.Warum ist Selbstliebe wichtig?Selbstliebe stärkt dein Selbstvertrauen und deine innere Stärke. Sie hilft, Unsicherheiten und Selbstzweifel zu reduzieren und an dich und deine Fähigkeiten zu glauben. Deine psychische Gesundheit profitiert ebenfalls, da du besser mit Stress umgehen und emotionale Resilienz aufbauen kannst. Langfristig wirst du glücklicher und gelassener.Selbstliebe unterstützt dich auf deiner Reise zur Selbstverwirklichung. Reduzierte negative Selbstgespräche ermöglichen es dir, deine Ziele und Träume zu verfolgen.Fünf Strategien für mehr SelbstliebeVergleiche dich nicht mit anderen: Social Media verleitet oft zum Vergleich. Konzentriere dich auf dein eigenes Leben und gestalte es nach deinen Wünschen.Vertraue dir selbst: Du kannst Entscheidungen treffen, denn du weißt meistens, was am besten für dich ist.Ersetze negative Gedanken durch positive: Beobachte deine Gedanken. Ersetze kritische Gedanken durch positive Affirmationen.Starte ein Tagebuch: Schreibe täglich auf, wie du dich fühlst, was gut lief und wofür du dankbar bist.Priorisiere dich selbst: Achte auf deine Bedürfnisse und nimm dir Zeit für dich selbst. Es ist in Ordnung, auch mal „Nein“ zu sagen.Selbstakzeptanz und Selbstliebe sind der Schlüssel zu einem glücklicheren Leben. Du bist es wert!
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31.05.2024
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Martin Freimann
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Vor ein paar Tagen war mein Neffe bei mir und wir sprachen über seine Berufswahl. KV auf der Bank mit E-Profil, Elektroplaner oder Polymechaniker. Alles ehrenwerte Berufe. Warum KV auf der Bank? Die Krawatte sehe chic aus. Warum Polymechaniker? Wegen der Maschinen. Okay. Und nach der Lehre wolle er Polizist werden.Ich sehe, die Spannung bei ihm und bei seiner Mutter, die neben ihm sass. Ja, es sei eine grosse Entscheidung und man möchte ja nur das Beste für sein Kind, meinte sie mit einem Lächeln. Aber es werde wohl dann schon alles Gut kommen.Unser Berufsbildungssystem ist grossartig – es gibt zig Varianten, Optionen und Wege. Und mit jeder zusätzlichen Alternativen steigt der Druck und der Entscheidungsstress bei den Eltern das richtige und passende für sein Kind zu finden. Die Stimmung in der Familie fällt manchmal dann für Wochen oder Monaten bis in den Keller.Was ich mich immer gefragt habe, ist, was in dieser Situation die vielen verschiedenen Berufswahltests, Interessenchecks, Leistungstest oder sonstigen Eignungsanalysen für die Berufswahl nützen. Das hat bei mir vor über 30 Jahren schon nicht funktioniert. Und würden auch bei meinem Neffen und seiner Mutter keinen neuen Erkenntnissen liefern. Er kennt seine Interessen und er weiss, dass er in der Mathe bestens gerüstet ist und in den Sprachen etwas schwächer ist. Warum also nochmals einen Test? Der das bestätigt? Und dann dafür noch viel Geld bezahlen?Zweckoptimismus und Unkenntnis sind keine guten Ratgeber. Die Lehrabbrüche nehmen stetig zu und stehen bei rund 30%. Und dies obwohl man in allen Varianten die Interessen checkt mit Berufswahltests und Multichecks, die Schulleistungen prüft und die Eignungen analysiert.Warum interessiert sich niemand für die Persönlichkeit der jungen Menschen? Das Beste im Leben der jungen Menschen beginnt, wenn sie sich ihre einzigartigen Talente zunutze machen. Wenn sie wissen, was sie aussergewöhnlich macht und wie sie ihr volles Potential für die Ausbildung und im Privatleben ausschöpfen können.Sobald die jungen Menschen wissen, welche persönliche Stärken sie haben, können sie entscheiden. Oft auch, weil sie dann spüren, was für sie richtig ist. Und genau das ist die Energie für erfolgreiche Ausbildungen!Der KompetenzCheck enthüllt die persönlichen Stärken. Erklärt, wie junge Menschen ihre Ziele erreichen, was sie motiviert, wie sie Beziehungen aufbauen und Pläne umsetzen, sich mitteilen oder bereit für grosse Leistungen sind.Untersuchungen haben ergeben, dass Menschen, die ihre persönlichen Stärken kennen und nutzen, das tun, was sie am besten können.Viel Erfolg!
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03.07.2024
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Viele kennen es: Ein vielversprechendes Gespräch mit potenziellen Neukund/-innen endet ohne Abschluss. Oft liegt das an vermeidbaren Fehlern. In diesem Artikel beleuchten wir sieben typische Fehler, die Verkaufsgespräche gefährden, und geben Tipps, wie du diese vermeiden kannst.Was ist Verkaufen?Verkaufen ist mehr als nur ein Vertragsabschluss. Es ist ein zwischenmenschlicher Prozess, der auf effektiver Kommunikation basiert. Ohne Vorbereitung ist ein erfolgreicher Abschluss schwierig. Die folgenden Fehler zeigen, woran Verkaufsgespräche oft scheitern.Fehler 1: Unklare Nutzenkommunikation Unklare Kommunikation des Nutzens deines Produkts oder deiner Dienstleistung erschwert das Wecken des Kundeninteresses und den Abschluss.Unser Tipp: Stelle den Nutzen deines Angebots klar und prägnant dar, zugeschnitten auf die individuellen Bedürfnisse und Herausforderungen des Kunden. Nutze konkrete Beispiele und Fallstudien.Fehler 2: Auf Mitbewerber/innen schimpfen Konkurrenz schlecht zu machen wirkt unseriös und kann dich den Auftrag kosten.Unser Tipp: Lobe die Konkurrenz ruhig einmal. Zeige Selbstbewusstsein und Überzeugung von deinem eigenen Angebot.Fehler 3: Du kennst deine Stärken nicht Ohne Reflexion der eigenen Verkaufspersönlichkeit ist es schwer, Schwächen zu erkennen und zu verbessern.Unser Tipp: Nutze Selbstreflexions-Tools, um deine Stärken und Schwächen zu analysieren und gezielt daran zu arbeiten.Fehler 4: Fehlendes Interesse Verkaufsgespräche nach Schema F wirken desinteressiert. Nur gut vorbereitete Verkäuferinnen und Verkäufer können auf die Wünsche ihrer Kundinnen und Kunden eingehen.Unser Tipp: Recherchiere vorab über deinen Kundinnen und Kunden und passe dein Angebot individuell an. Stelle viele Fragen, um dein Angebot direkt auf sie abzustimmen.Fehler 5: Zu viel Reden, zu wenig Zuhören Übermässiges Reden bringt dich nicht weiter.Unser Tipp: Höre aktiv zu und gehe auf die Bedürfnisse deiner Kundinnen und Kunden ein, um passende Lösungen anzubieten.Fehler 6: Mangelndes Selbstvertrauen Unsicherheit im Gespräch führt selten zum Erfolg. Kundinnen und Kunden wollen sich auf dich verlassen können.Unser Tipp: Zeige Selbstvertrauen und Offenheit schon bei der Begrüssung. Betone, dass du die benötigten Leistungen vollständig erfüllen kannst.Fehler 7: Das Gespräch ohne Follow-Up abschließen Ein gutes Gespräch endet oft ohne festen Plan für das nächste Treffen, was die Chancen auf einen Abschluss verringert.Unser Tipp: Frage bei Bedenkzeit nach den Gründen und vereinbare unbedingt einen Folgetermin.FazitVermeide diese Fehler und beachte unsere Tipps, um die Chance auf einen Verkaufsabschluss zu erhöhen. Übung macht den Meister – mit jedem Gespräch wirst du sicherer.
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05.07.2024
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In zwei Wochen, mitten im Juli findet die nächste 3-tägige Zertifizierung zum Persönlichkeits- / Verhaltens-Modell von persolog Schweiz statt. Erfahrungen der vielen zurückliegenden Zertifizierungs-Tage zeigen, dass die Teilnehmenden diese Tage für alle bereichernd und anregend sind. Ein Aspekt dazu ist, dass wissenschaftlich fundierte Profile den roten Faden durch die Zertifizierung ausmachen. Mit vielen Materialien zu Hintergrundwissen und einem grossen Koffer von professionellen Materialen werden die Profile, Strategieplaner und Hilfsmittel für Standortbestimmungen, Verhalten, Kommunikation, Führung, Teamentwicklung, Talentmanagement, Verkaufstraining, Onboarding, Umgang mit Konflikten bis hin zu persönlicher Entwicklung trainiert. Wertvoll wird die Zertifizierung durch viele Diskussionen von Themen, die die Arbeitswelt beschäftigen. Dabei profitieren alle vom reichen Wissen und den Erfahrungen der Teilnehmenden, aus ganz unterschiedlichen Branchen.  Mit Beispielen, wie die persolog Lerninstrumente im Alltag eingesetzt werden, wird aus einem ausgefüllten Profil die Vielfältigkeit und Tiefe sichtbar, die die unterschiedlichsten Auswertungen auf der persönlichen wie auch auf der Teamebene eröffnen. Gespräche zu herausfordernden Alltagssituationen in den Unternehmungen zeigen in den Tagen sowohl Gemeinsamkeiten der Themen auf und generieren gleichzeitig viele Ideen für die eigene Arbeit. Egal ob als externe oder interne Fachperson, die Zertifizierung unterstützt die persönliche Auseinandersetzung, wie auch das fachliche Weiterkommen.Denn Ziel der Zertifizierung ist und bleibt die Professionalität zu erreichen, die ermöglicht mit den Profilen und Trainingsmaterialien Menschen und Unternehmungen im Alltag weiterzubringen. 
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05.07.2024
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Erich Wohlwend
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Wie kann man den Mastery-Report einsetzen?Der neue persolog® Personal Mastery Report bietet Trainerinnen und Trainern die Möglichkeit, ein detailliertes Persönlichkeitsprofil (optional auch ein Stellenprofil) gezielt für Coachingzwecke zu nutzen. In einem strukturierten Prozess begleitest du deine Kundinnen und Kunden bei deren beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung. Das modulare Online-Profil ist flexibel anpassbar, sodass es auf die individuellen Bedürfnisse und Ziele der Kundinnen und Kunden abgestimmt werden kann. Der Report konzentriert sich auf das Verhalten einer Person, das aus dem äusseren, inneren und integrierten Selbstbild hervorgeht – also das beabsichtigte, verborgene und beobachtbare Verhalten. Diese drei Ebenen bilden die Grundlage für die verschiedenen Schritte des Mastery Reports. Damit können Trainerinnen und trainer unterschiedliche Themen wie Zusammenarbeit, Motivation, innere Konflikte oder der Umgang mit Konflikten detailliert behandeln und den Coachees helfen, über ihre eigenen Handlungsweisen nachzudenken und gezielte Aktionspläne zu entwickeln. Der Report ist flexibel einsetzbar und kann sowohl beruflich als auch privat genutzt werden. Unterschiede zum Vorgänger "Persönlichkeit im Fokus"Der persolog Personal Mastery Report ist eine komplett überarbeitete und erweiterte Version des früheren Online-Profils „Persönlichkeit im Fokus“ und bringt zahlreiche Verbesserungen mit sich:Er präsentiert sich in einem völlig neuen, modernen und benutzerfreundlichen Design. Der Aufbau des Reports umfasst nun ein detailliertes Inhaltsverzeichnis, das eine kompakte Übersicht aller Interpretationen im Profil bietet. Ein wesentlicher Fortschritt ist die interaktive Gestaltung, die es dem Nutzer ermöglicht, den Report direkt am Bildschirm zu bearbeiten, ohne ihn ausdrucken zu müssen. So können wichtige Abschnitte markiert und die Reflexionsübungen sowie Aktionspläne direkt digital ausgefüllt und als PDF gespeichert werden.Inhaltlich umfasst der neue Report alle Bestandteile des Vorgängers, jedoch in einer neu strukturierten und stilistisch angepassten Form. Darüber hinaus wurden zusätzliche Inhalte aus dem klassischen persolog® Persönlichkeits-Profil, insbesondere die Interpretationsstufen 4 bis 7, in den Mastery Report integriert.
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27.09.2024
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Martin Freimann
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Ein gutes Zeitmanagement hängt stark davon ab, wie gut man sein eigenes Verhalten und seine Gewohnheiten kennt. Wenn man weiss, wie man auf bestimmte Aufgaben reagiert, wann man am produktivsten ist oder wo die eigenen Schwächen liegen, kann man seine Arbeitsweise gezielt anpassen. Ein besseres Selbstverständnis hilft dabei, realistische Ziele zu setzen, Pausen richtig einzuplanen und sich vor Prokrastination zu schützen. Wer sein eigenes Verhalten kennt, kann den Tag strukturierter und effizienter gestalten, anstatt von äusseren Faktoren oder der eigenen Unachtsamkeit beeinflusst zu werden.Eine zentrale Erkenntnis aus der Forschung ist, dass Menschen, die ihre eigenen Zeitmanagementfähigkeiten und Gewohnheiten reflektieren, ihre Aufgaben besser priorisieren können und insgesamt produktiver sind.Duckworth et al. (2007), untersuchten den Zusammenhang zwischen Selbstkontrolle und Erfolg in verschiedenen Lebensbereichen. Ihre Ergebnisse zeigen, dass Personen mit einer hohen Selbstkontrolle (also auch einer besseren Selbstkenntnis bezüglich ihrer Arbeitsgewohnheiten) eher in der Lage sind, langfristige Ziele zu verfolgen und dabei ihre Zeit effektiv zu managen.Fazit: Wer sich selbst kennt und versteht, wie er mit Zeit und Aufgaben umgeht, kann nicht nur seine Arbeit besser organisieren, sondern auch seine Leistung und Effizienz langfristig steigern.Der persolog Strategieplaner 'Zeit und Persönlichkeit' ist dein Ausgangspunkt, Stärken und Optimierungen im Thema Zeit zu entdecken.
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03.02.2025
Auteure
Erich Wohlwend
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Es gibt ein spezielles Phänomen, das sowohl in der Schweiz als auch in anderen europäischen Ländern zu beobachten ist: eine starke emotionale Bindung der Arbeitnehmenden an ihren Arbeitgebenden, aber gleichzeitig eine gewisse Unzufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen oder der Unternehmensführung. Interessanterweise möchten viele dieser Arbeitnehmenden dennoch nicht den Job wechseln. Dieses Phänomen ist auch in anderen europäischen Ländern zu beobachten, aber es gibt einige Unterschiede in der Intensität und den zugrunde liegenden Faktoren.1. Emotionale Bindung zum Arbeitgebenden in der SchweizIn der Schweiz ist die Bindung der Arbeitnehmenden an ihren Arbeitgebenden oft durch Faktoren wie hohe Arbeitsplatzsicherheit, gute Arbeitsbedingungen und eine starke Kultur der beruflichen Qualifikation geprägt. Gleichzeitig spielt das Thema Work-Life-Balance eine grosse Rolle. Die Schweiz hat eine hohe Lebensqualität, was die Zufriedenheit der Mitarbeitenden insgesamt steigern kann.Allerdings zeigen Studien auch, dass die Schweiz in Bezug auf die emotionale Bindung im internationalen Vergleich nicht immer an der Spitze steht. In Südeuropa beispielsweise, wo in einigen Ländern stärkere familiäre und soziale Netzwerke bestehen, könnte die emotionale Bindung zum Arbeitgebenden noch ausgeprägter sein. In Nord- und Mitteleuropa, etwa in Skandinavien, gibt es jedoch eine ähnliche Tendenz zur Stabilität, gepaart mit einem hohen Stellenwert von Mitarbeitendenzufriedenheit und Work-Life-Balance.2. Unzufriedenheit der ArbeitnehmendenUnzufriedenheit bei gleichzeitig hoher Bindung ist häufig ein Zeichen für „stillen Rückzug“. Die Mitarbeitenden sind zwar noch nicht bereit, das Unternehmen zu verlassen, haben aber möglicherweise ihre Motivation und ihr Engagement reduziert. In der Schweiz wie auch in anderen europäischen Ländern kann dies verschiedene Ursachen haben:Überlastung und Stress: Hoher Arbeitsdruck, lange Arbeitszeiten oder eine schwierige Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben.Mangel an Aufstiegschancen: Wenig Entwicklungsmöglichkeiten oder unzureichende Karriereförderung.Fehlende Wertschätzung: Die Arbeitnehmenden fühlen sich nicht ausreichend anerkannt oder wertgeschätzt, obwohl sie engagiert arbeiten.3. Gefahr für UnternehmenFür Unternehmen stellt die Kombination aus emotionaler Bindung und Unzufriedenheit eine ernsthafte Gefahr dar:Leistungsabfall: Mitarbeitende, die emotional gebunden sind, aber unzufrieden, könnten weniger motiviert und produktiv sein, was sich negativ auf die Unternehmensleistung auswirkt.Fluktuation: Auch wenn die Mitarbeitenden den Job zunächst nicht wechseln wollen, könnte dies langfristig zu einer höheren Fluktuation führen, da sich Unzufriedenheit akkumuliert und irgendwann zu einem Entschluss führen könnte, den Arbeitgebenden zu wechseln.Reputationsschaden:Unzufriedene Mitarbeitende, die trotz Bindung bleiben, könnten ihre Unzufriedenheit intern oder extern weitergeben, was dem Ruf des Unternehmens schadet und potenzielle Talente abschrecken könnte.Fehlende Innovation: Ein emotional verbundene, aber unmotivierte Mitarbeitende werden weniger kreativ und weniger bereit sein, neue Ideen oder Verbesserungen einzubringen.Kurz und bündig:Die Schweiz steht in diesem Bereich eher im Mittelfeld im Vergleich zu Europa. Während die Arbeitsbedingungen in der Schweiz relativ gut sind und viele Arbeitnehmenden eine hohe emotionale Bindung zum Arbeitgebenden haben, ist auch hier eine stille Unzufriedenheit nicht selten. Für Unternehmen stellt dies eine grosse Herausforderung dar, da sie riskieren, das Engagement ihrer Mitarbeitenden zu verlieren und langfristig die Produktivität, Innovationskraft und damit die Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden.
Date
05.03.2025
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